Planung & Entwicklung

Entlang des Gleisfeldes, zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Hardbrücke, entwickelt sich aufgrund der Umstrukturierung bestehender Gewerbe- und Industrieflächen ein neues Stadtgebiet im Westen Zürichs. Dem Gebiet der SBB Werkstätten – von der Flurstrasse bis zur Duttweilerbrücke – steht in den nächsten Jahrzehnten ein intensiver, zukunftsweisender Transformationsprozess bevor. Dabei nimmt der Letzi Turm in diesem übergeordneten Stadttransformationsprozess eine Pionierstellung ein.

Die erhaltenswerten Zeitzeugen der Eisenbahngeschichte der letzten hunderfünfzig Jahre prägen den zukünftigen Strassenraum an der Hohlstrasse. Sie bieten ein hohes Potential, um das neue Quartier in Altstetten mit einer starken Identität zu bestücken. Seitens Denkmalpflege und Nutzungskonzept fordern sie jedoch eine stringente und sinnvolle Linie, so dass die Räumlichkeiten erfolgreich in die Zukunft entwickelt werden können.

 

Gelungene städtebauliche Architektur

Der sechsgeschossige Gebäudesockel nimmt im Osten die Kante der denkmalgeschützten Lagerhalle exakt auf und bindet diese so in das Ensemble zwischen neu und alt ein – dadurch wird ein erster Stadthorizont definiert. Die zwei Wohntürme orientierten sich an der Gebäudehöhe des Letzibach D (letzibach.ch) und interpretieren die städtebauliche Konstellation so, dass aus dem geplanten Einzelturm ein Ensemble von drei hohen Häusern entsteht.

Wohnen & Leben

Das neue Wohnhaus Letzi mit 157 Wohneinheiten wird für eine heterogene Mieterschaft ein zukünftiges Zuhause bieten. Das Erdgeschoss ist geprägt durch die beiden Haupteingänge und den beiden Gewerberäumen, die sich jeweils gegen den zukünftigen Platz und die Erweiterung Richtung SBB Werkstätten ausrichten. Dazwischen eingespannt sind die Erdgeschosse von vier grösseren, doppelgeschossigen Wohnateliereinheiten, die es künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen, Arbeiten und Wohnen zu vereinen und falls gewünscht direkt an den öffentlichen Raum anzuknüpfen.

 

Attraktiver Wohnraum für mehr Lebensqualität

Im Sockelgebäude sind sowohl die ganz kleinen als auch die grösseren Wohneinheiten untergebracht. An den beiden Gebäudeköpfen entstehen konventionellere Wohnungen, die sowohl Familien als auch Wohngemeinschaften ansprechen. Im Gebäudekörper befinden sich die kleineren Wohnungen, die sich über einen gemeinsamen Laubengang organisieren. In Kombination mit einer Gewerbenutzung im Erdgeschoss und den gemeinschaftlichen Räumen im 7. Obergeschoss wäre hier ein Mini- Appartment-Angebot denkbar: Ein Angebot, das für eine urbane Klientel von Interesse sein könnte. Die kleinen, gegen Süden ausgerichteten Wohneinheiten eignen sich aber auch als Alterswohnungen für zukünftige Generationen oder für urbane Singles und Studenten.

Oberhalb des 7. Obergeschosses werden hauptsächlich 2.5- bis 4.5-Zimmerwohnungen geplant. Jeweils vier Einheiten profitieren von einer hervorragenden zweiseitigen Ausrichtung mit einem tiefen, eingezogenen Aussenraum, der als Erweiterung des Wohnraums genutzt werden kann.

Arbeit & Gewerbe

Mit der anstehenden Transformation der SBB Werkstätten direkt neben dem Letzi Turm wird sich das 42’000 Quadratmeter grosse Gelände von einer Industrieanlage zu einem attraktiven Ort für die Kulturszene, gewerbliche und industrielle Innovationsbetriebe und Start-up-Firmen entwickeln. Unter dem Namen Werkstadt Zürich wird in den kommenden 20 Jahren ein lebendiges Areal für Arbeit und Freizeit entstehen, das mit den angrenzenden Quartieren zu einem neuen Stadtraum zusammenwächst.

werkstadt-zuerich.ch

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